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Leitung
und Team Interkulturellen
Begegnungsstätte IKB e.V., Hamburg
"Für unsere interkulturelle Beratungsarbeit mit Migrantinnen und Migranten in den Hamburger Stadtteilen St. Pauli und Eimsbüttel und die interkulturelle Gewaltberatungsstelle LÂLE ist eine Sensibilisierung zu dem Thema Homosexualität
besonders wichtig. Der Workshop hat auf vielseitige Weise dazu beigetragen, dass
wir uns mit unseren Standpunkten und unserem erlernten Wissen zu dem Thema kritisch
auseinandersetzen konnten.“
Jenny
Bonin, DER
PARITÄTISCHE, Referentin für Migrationssozialarbeit im Gesamtverband
"Für unsere Mitarbeiter/innen der Migrationsberatung war die Sensibilisierung zum Thema Homosexualität im Rahmen des Projekts "Migrationsfamilien" sehr hilfreich. Das Projekt hat dazu beigetragen, dass wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt haben - auf eine sehr anregende und spannende Weise."
Ilka
Loeper, FAW Düsseldorf, Koordinatorin AZWV/FbW/Sprachen
„Homosexualität und Migrationsfamilien - das passt doch nicht zusammen?!
Es ist aber Realität. Vorurteile und Ablehnung sind vorprogrammiert. Die umfangreiche Arbeitdes LSVD hilft da ungemein ein Stück Normalität und Akzeptanz zu schaffen. Danke für die interessanten Workshops und die sehr hilfreichen Unterrichtsmaterialien.
Werden Sie bitte nicht müde, Ihre Arbeit fort zu setzten - sie ist so wichtig!“
Raphael
Bak, Landeskoordination SchLAu NRW
"Wir alle müssen lernen, eine Haltung der Offenheit und des Interesses für den Anderen/die Andere zu entwickeln, anstatt lediglich Bedingungen zu stellen. Das Projekt der kultursensiblen Aufklärung, schafft offenen Raum, indem liebgewonnene Deutungsmuster hinterfragt werden können. Wo kein Wissen übereinander vorhanden ist, da muss aufgeklärt werden, damit Verständnis und Anerkennung des vermeintlich "Anderen" gedeihen kann."
Iris
Wolter, Koordination / Migration FMI AWO Bezirksverband OWL e. V.
"Das Projekt "Homosexualität und Migrationsfamilien" leistet einen wichtigen
Beitrag zu einer verstehenden, akzeptierenden und damit gelingenden
Unterstützung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Eigene Vorbehalte und
auch Wissenslücken werden sichtbar, (kultursensible) Methoden des Umgangs
mit dem Thema Homosexualität werden gezeigt und praktisch erprobt. Insgesamt
ein sehr hilfreiches Angebot für alle Integrationsfachkräfte."
Marianne Hürten, Vorsitzende des Landesverbandes von pro
familia NRW
„Selbstbestimmte Sexualität gehört zu den unteilbaren Menschenrechten. Insbesondere für junge
Lesben und Schwule mit Migrationshintergrund ist es oft sehr schwer, ihre Sexualität
zu leben. Das Projekt „Migrationsfamilien“ leistet einen wichtigen Beitrag zur
Verwirklichung des Menschenrechts auf selbstbestimmte Sexualität. Deshalb unterstütze
ich es und wirke auch im Beirat des Projektes mit.“
Dozentinnen und Dozenten der Fortbildungsakademie
der Wirtschaft Köln(FAW)
„Russischsprachige
Aussiedler tragen eine Menge unreflektierter Vorurteile und Urteile mit sich
herum, ohne jemals offen darüber gesprochen zu haben. Die bestehende
Mauer aus Vorurteilen, Missverständnissen und Vorbehalten Homosexualität gegenüber
kann auf spielerische Weise abgebaut werden. Die Arbeit des Projektes „Migrationsfamilien“ fördert
den emanzipatorischen Prozess, sich neuen Meinungen gegenüber zu öffnen und den
eigenen Horizont zu erweitern. Deshalb finden wir das LSVD-Projekt „Migrationsfamilien“ sinnvoll
und wichtig.“
Almut Dietrich, Landeskoordination
Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW
„In den letzten Jahrzehnten haben Lesben und Schwule durch beharrliche Öffentlichkeits-
und Aufklärungsarbeit große Fortschritte beim Abbau von Vorurteilen erzielt.
Die spezifischen Erfahrungen und der Aufklärungsbedarf von Menschen mit Migrationshintergrund
wurden dabei jedoch häufig nicht berücksichtigt. Umso wichtiger, dass Projekte
wie dieses Konzepte dafür erarbeiten und in einen Dialog auf Augenhöhe treten.“
Bundesverband
der Eltern homosexueller Kinder, Elterngruppe Hannover BEFAH
e.V.
„Für uns als BEFAH ist die Zuneigung von Eltern und Kindern etwas Kulturübergreifendes,
das hilft, mögliche Konflikte zu bearbeiten. Wir unterstützen daher die Arbeit
des Projektes mit unserer ganzen Erfahrung als Eltern, Freunde und Angehörige
von Homosexuellen.“
Fabian Spies, Projektleiter LSVD, Beratungsstelle
für LGBT MigrantInnen in Köln
„Viele Menschen mit einem Migrationshintergrund haben andere Schwierigkeiten mit ihrem "Coming
Out" als die deutsche Mehrheitskultur. Deshalb
ist es sehr wichtig, Maßnahmen der Aufklärung und Unterstützung
zu geben. Die Materialien sind sehr gut einsetzbar und schaffen Raum für
Diskussionen und die Artikulation der eigenen Meinung.“
Prof.
Dr. Birgit Rommelspacher, Alice-Salomon-Hochschule Berlin
Ich finde das ein spannendes Projekt, weil es zum einen um die Rechte
von Lesben und Schwulen geht und zum anderen dabei zugleich auch das Verhältnis
zwischen Mehrheit und ethnischen Minderheiten in unserer Gesellschaft verhandelt
wird. Und das macht die Sache besonders brisant.
Bali Saygili, Projektleiter LSVD MILES, Berlin
Die
Materialien sind sehr gut einsetzbar. Ich arbeite mit den Unterlagen in Integrations-
und Orientierungskursen und mit diversen Migrantenvereinen
sowie Projekten, die mit MigrantInnen arbeiten. Die Materialien mit den Spielen
schaffen Raum für Diskussionen und die Artikulation der eigenen Meinung
der TeilnehmerInnen.
Azize
Tank, Migrantenbeauftragte, Bezirksamt
Charlottenburg-Wilmersdorf Berlin 2005
Aus
Sorge um die Ehre der Familie oder aus Furcht vor den (Vor-) Urteilen der Verwandten
und Bekannten wird häufig unangemessen reagiert. Maßnahmen
der Aufklärung und Unterstützung, die bereits im Vorfeld Homosexualität
enttabuisieren, sind dringend notwendig.