LSVD


Homosexualität und Migrationsfamilien

Publikationen des Projekts


Die praktischen Erfahrungen des Projekts Migrationsfamilien sind in der Online- und Printversion des Handbuchs zusammengefasst. Im Folgenden eher theoretische Texte und Reflexionen aus dem Projekt:

  • Borchardt, Ilka (2009): Kultursensibilität ohne Kulturrelativismus?
    Das LSVD-Projekt Migrationsfamilien zwischen Sensibilisierung und Dominanzkultur. In: Migration und Soziale Arbeit, Nr. 3-4, S. 165-168

  • Borchardt, Ilka (2009): Kultursensible nicht-heteronormative Aufklärung
    Das LSVD-Projekt Migrationsfamilien. In: betrifft Mädchen, Nr. 2, S. 82-84

  • Borchardt, Ilka, Aleksej Urev (2009): Kultursensible Aufklärung in Familien mit Migrationshintergrund.
    Referat von Aleksej Urev im Rahmen des Bundeselterntreffens in Stuttgart, 1.-3. Mai 2009. Tagungsunterlagen, S. 24-27

  • Rampf, Renate H. (2009): Kultursensibel ohne Kulturrelativismus.
    Enttabuisierung als Beitrag zur gesellschaftlichen Aufklärung. Vortrag im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, 10. Juli 2009 Download als PDF

  • Rampf, Renate H. (2006): Doing Diversity.
    Aufklärung zur HomosexualitätHomosexualität
    Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
    im Kontext von Migration. In: BZgA FORUM 3-2006

  • Rampf, Renate H. (2007): Wer darf sich öffentlich küssen?
    HomosexualitätHomosexualität
    Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
    und (kultursensible) Aufklärung. Siehe Website Migration der Heinrich-Böll-Stiftung

Weitere Publikationen von Projektmitarbeiterinnen zum Thema Homosexualität und Migration

  • Borchardt, Ilka (2009): Russischsprachige Lesben tanzen in Berlin: Freizeitkultur als transkultureller Raum?
    In: Martina Ineichen, Anna K. Liesch, Anja Rathmann-Lutz, Simon Wenger (Hg.): GenderGender
    Engl. ‘soziales Geschlecht' (in Abgrenzung zu biologischem Geschlecht). "Wir werden nicht als Frau geboren, wir werden zur Frau gemacht", sagen Feministinnen weltweit. Sie meinen damit die Tatsache, dass das biologische Geschlecht nicht zwingend das Verhalten und Empfinden festlegt. Was ‘Mannsein’ und ‘Frausein’ konkret heißt, wurde und wird je nach Zeitalter, Kultur und Gesellschaft jeweils ganz unterschiedlich interpretiert. Was in der einen Gesellschaft als "typisch männlich" galt, konnte in einer anderen "typisch weiblich" sein. Die Spanne der Interpretation ist so groß, dass man im Grunde genommen nicht sagen kann, was männlich und weiblich wirklich bedeutet. Gender ist kein natürlicher Fakt, sondern eine ‘soziale Übereinkunft’.
    in Trans-it. Transkulturelle und transnationale Perspektiven. Schweizerische Historikerinnentagungen / Schweizerische Tagung für Geschlechtergeschichte, Band 12, S. 137-145

  • Borchardt, Ilka (2008): Wo sind all die russischen Homosexuellen?
    Anmerkungen zu Identität und Öffentlichkeit. In: LSVD e.V. (Hg.): respekt! Berlin, Nr. 01, S. 9

  • Borchardt, Ilka (2007): Familie und Sexualität in der russischen Kultur.
    In: Familien- und Sozialverein des LSVD e.V. (Hg.): HomosexualitätHomosexualität
    Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
    in Migrationsfamilien. Handbuch für Multiplikatoren. Berlin. S. 74-80