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NEUE LSVD-STUDIE

Zum Thema: "Doppelt diskriminiert oder gut integriert? Zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund" ist eine Studie von Prof. Melanie Steffens (Uni Jena) im Auftrag des LSVD im April 2010 erschienen.



Homosexualität und Migrationsfamilien

Wissenschaft | Themen, Fragen, Tendenzen


Obwohl die gleichgeschlechtliche LiebeLiebe
Nahezu 60 % der Schwulen leben in einer festen Beziehung mit einem Mann. Bei Lesben ist der Trend zu festen Bindungen noch ausgeprägter. Zweidrittel der Lesben leben in Zweierbeziehungen. Eine Partnerin zu haben, steht bei den Wünschen fürs Leben ganz oben auf der Liste. Unter Schwulen und Lesben besteht eine ausgeprägte Tendenz, feste Freundschaften einzugehen. Ein beträchtlicher Teil der schwulen Paare versteht sich als monogam. Recht häufig findet man bei Männern aber auch den Typus der "offenen Beziehung", die Sexualkontakte neben dem festen Freund relativ undramatisch zulässt. In diesen Beziehungen legt man mehr Wert auf seelische denn auf sexuelle Treue.
so alt ist wie die Menschheit, hat die Wissenschaft erst vor etwa 100 Jahren die HomosexualitätHomosexualität
Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
entdeckt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert begannen Mediziner und später auch Psychologen die gleichgeschlechtliche Sexualität als ein besonderes Phänomen zu betrachten. So wurden Homosexuelle häufig zum Forschungsgegenstand, weil sie geheilt oder verändert werden sollten. Heilungsversuche

Aber die Wissenschaft hat auch den Kampf um Akzeptanz und Gleichberechtigung von Homosexuellen unterstützt. Forscher wie Magnus Hirschfeld engagierten sich über viele Jahre gegen das Verbot der gleichgeschlechtlicher Sexualität.

An den Universitäten beschäftigen sich heute Sozial-, Kultur- und Politikwissenschaften mit der Lebenssituation von Lesben und Schwulen. Sie erforschen Diskriminierungserfahrungen und fragen nach Familien- und Verwandtschaftsmodellen von Homosexuellen.

Auch in die Arbeit des Projektes Migrationsfamilien fließen diese Forschungen ein. Unsere Publikationen finden Sie in pädagogischen Fachzeitschriften und im Internet. Publikationen

Die aktuelle Forschung beschäftigt sich vor allem mit der Erforschung der Akzeptanz von HomosexualitätHomosexualität
Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
. Man fragt nach der Entstehung von Vorurteilen gegenüber Lesben und Schwulen und nach den Auswirkungen von HomosexualitätHomosexualität
Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
im Kontext von Migration, z.B. als Asylgrund. Damit hat sich der Fokus der Wissenschaft zu HomosexualitätHomosexualität
Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
auf die heterosexuelle Gesellschaft verlagert. Nicht mehr die Homosexuellen, sondern die Gesellschaft versucht man zu verändern.

Neue LSVD-Studie zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund erschienen:

Eine neue Studie zum Thema: "Doppelt diskriminiert oder gut integriert? Zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund" von Prof. Melanie Steffens (Universität Jena) ist im April 2010 erschienen. Ergebnisse siehe Studie "Doppelt diskriminiert"