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DIE SPIELKARTEN

Hier finden Sie die Spielkarten mit den Fragen des Kartenspiels GayGay
engl.: fröhlich; schwul. Der im englischsprachigen Raum allgemein gebräuchliche Ausdruck für "schwul" (und "lesbisch"), ohne jedoch die negative Bedeutung des deutschen Wortes zu haben. Neuerdings bezeichnen sich Schwule und Lesben auch als "queer" (quer). Viele dieser Begriffe werden von anderen Kulturen übernommen, wie zum Beispiel gay im Russischen "гей" (ausgesprochen wie gej) und im Polnischen "gej".
-Pursuit in deutscher, türkischer, russischer und griechischer Sprache zum Download.



Homosexualität und Migrationsfamilien

Kartenspiel | Gay - Pursuit


Eine wilde Jagd (engl.: pursuit) kann so ein Ratespiel werden. Ehe man sich versieht, werden Dinge wichtig, die vorher niemals von Interesse waren. Das GayGay
engl.: fröhlich; schwul. Der im englischsprachigen Raum allgemein gebräuchliche Ausdruck für "schwul" (und "lesbisch"), ohne jedoch die negative Bedeutung des deutschen Wortes zu haben. Neuerdings bezeichnen sich Schwule und Lesben auch als "queer" (quer). Viele dieser Begriffe werden von anderen Kulturen übernommen, wie zum Beispiel gay im Russischen "гей" (ausgesprochen wie gej) und im Polnischen "gej".
-Pursuit bietet Spielkarten zum Themenbereich HomosexualitätHomosexualität
Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
. Hier werden Fragen gestellt, die das Wissen prüfen und gar nicht so einfach zu beantworten sind. Wissenswertes über die schwulschwul
Von schwül = drückend warm. Zunächst abschätzige Bezeichnung für "homosexuell", heute positiv verwendete Selbstbezeichnung von Homosexuellen. "Ich bin schwul und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit 2001 bei seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten mutig und selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Damit nahm er möglichen Verleumdern den Wind aus den Segeln.
-lesbische Geschichte, der Blick in andere Länder oder Informationen zur rechtlichen Situation von Homosexuellen sind hier verpackt. Die erste Ausgabe mit 8 Fragen hier exklusiv für Sie

1. Frage:

Wann wurde in Deutschland der § 175 StGB endgültig abgeschafft?

  • 1945
  • 1969
  • 1975
  • 1994

Antwort:   1994 – Der § 175 StGB wurde in Bundesrepublik erst 1994 (im Zuge der Rechtsangleichung mit der ehemaligen DDR) endgültig abgeschafft. Bis 1969 stellte er einvernehmlichen SexSex
Es gibt beim schwulen oder lesbischen Sex nichts, was nicht auch unter Heterosexuellen stattfinden würde. Nur die Vorlieben für die einzelnen Spielarten sind statistisch etwas unterschiedlich verteilt. Sexualwissenschaftliche Befragungen ermittelten bei Lesben in der Tat ein besonders hohes Maß an "sexueller Zufriedenheit". Lesben legen meist großen Wert auf die Verbindung von Sex, Zärtlichkeit und Intimität. "Anonymer Sex" und rascher Partnerinnenwechsel sind bei Lesben eher selten. Schwule erweisen sich dagegen als "echte Kerle". Sie haben im Durchschnitt mehr Sexualpartner als Hetero-Männer. In der schwulen Subkultur gilt häufiger Wechsel der Sexpartner nicht als anstößig.
zwischen erwachsenen Männern unter Strafe, seit 1973 waren nur noch homosexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar.

2. Frage:

Wer ist Igor Kon?

  • der bekannteste schwule Gewinner des Grand Prix
  • der führende Sexualwissenschaftler Russlands
  • der erste Mann, der nachweislich an AIDSAIDS
    (engl.): Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome, dem 1981 erstmals beschriebenen erworbenem Immunschwächesyndrom. Schwule Männer sind in Deutschland nach wie vor am stärksten von AIDS betroffen. Viele Schwule engagieren sich ehrenamtlich in der AIDS-Arbeit, in AIDS-Hilfen,  bei Pflegediensten und in der Spendensammlung für AIDS-Projekte. Dennoch ist AIDS keine "Schwulenkrankheit". Die Homosexuellen bilden zwar in Nord- und Westeuropa die Hauptbetroffenengruppe. In anderen Regionen sieht die Lage bei AIDS ganz anders aus. Beispiel Afrika südlich der Sahara: Dort ist der heterosexuelle Geschlechtsverkehr der bei weitem wichtigste Übertragungsweg.  
    starb
  • der Organisator des Moskauer CSDCSD
    Der CSD erinnert an den Beginn der neueren schwullesbischen Emanzipationsbewegung 1969 in New York. In Deutschland wird der CSD in vielen Städten mit Straßenfesten und Paraden gefeiert. In einer Mischung aus politischer Demonstration und Festumzug präsentiert sich schwullesbischer Stolz. Der CSD hat sich auch zur Attraktion für Heterosexuelle entwickelt. Allein in Berlin und Köln bringt der CSD jährlich insgesamt eine Million Menschen auf die Straße. Viele Heterosexuelle säumen bei den Paraden der Lesben und Schwulen applaudierend den Straßenrand.

Antwort:   Igor Kon ist der führende Sexualwissenschaftler Russlands. Bekannt wurde er als der erste sowjetische Wissenschaftler, der die Streichung von HomosexualitätHomosexualität
Homosexualität ist Liebe und Sexualität, die zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen oder Partnern gelebt wird. Homosexualität ist ein Aspekt der äußerst vielgestaltigen menschlichen Sexualität. Homosexualität ist den Schwulen und Lesben so selbstverständlich wie der Bevölkerungsmehrheit die Heterosexualität. In allen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte findet man Menschen, deren Gefühle und sexuelle Wünsche sich auf das eigene Geschlecht richten. Homosexualität bedeutet nicht nur Sex, sondern vor allem lieben und geliebt werden. Homosexualität gehört zu den Möglichkeiten des Menschengeschlechts. Erklärungsbedürftig ist somit nicht die Homosexualität. Erklärungsbedürftig ist vielmehr, warum in unserer Gesellschaft immer noch viele Menschen Schwule und Lesben verachten und anfeinden.
als KrankheitKrankheit
Homosexualität ist keine Krankheit, auch wenn das viele Ärzte und Psychologen seit dem 19. Jahrhundert fest geglaubt haben. Sie haben Schwule und Lesben menschenverachtenden "Therapien" unterzogen, um deren sexuelle Identität "umzupolen". Alles ohne Erfolg. Homosexualität ist eine Ausdrucksform gegenseitiger Zuneigung und "unheilbar gesund". Die Ärzte haben ihren Fehler inzwischen eingesehen. 1993 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO), eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, Homosexualität aus der "Internationalen Liste für Krankheiten" gestrichen.
aus psychiatrischen Handbüchern forderte.

3. Frage:

Was sind „Rosa ListenRosa Listen
Listen mit Namen und Adressen von lesbischen oder schwulen Bürgern werden Rosa Listen genannt. Solche Listen wurden in Deutschland etwa seit dem 19. Jahrhundert von der Polizei und anderen Strafverfolgungsbehörden angelegt. Sie dienten der Verfolgung von Homosexuellen und enthalten deshalb auch Adressen der damals geheimen Treffpunkte. Nicht zu verwechseln mit den Adressenlisten in Zeitungen und Szeneblättern, die auch die lesbisch-schwulen Treffpunkte des jeweiligen Ortes enthalten.
“?

  • Listen von Behörden über Homosexuelle und ihre Treffpunkte
  • Listen von Männern, die rosa Unterwäsche tragen
  • Listen von Frauen, die Tupperware kaufen
  • Listen von fruchtbaren Elefanten

Antwort:   Rosa ListenRosa Listen
Listen mit Namen und Adressen von lesbischen oder schwulen Bürgern werden Rosa Listen genannt. Solche Listen wurden in Deutschland etwa seit dem 19. Jahrhundert von der Polizei und anderen Strafverfolgungsbehörden angelegt. Sie dienten der Verfolgung von Homosexuellen und enthalten deshalb auch Adressen der damals geheimen Treffpunkte. Nicht zu verwechseln mit den Adressenlisten in Zeitungen und Szeneblättern, die auch die lesbisch-schwulen Treffpunkte des jeweiligen Ortes enthalten.
wurden von deutschen Behörden seit dem 19. Jahrhundert geführt. Sie enthalten Namen und Adressen von Homosexuellen und ihren Treffpunkten und dienten der Strafverfolgung

4. Frage:

Was bedeutet MSM?

  • Jemand der schwulschwul
    Von schwül = drückend warm. Zunächst abschätzige Bezeichnung für "homosexuell", heute positiv verwendete Selbstbezeichnung von Homosexuellen. "Ich bin schwul und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit 2001 bei seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten mutig und selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Damit nahm er möglichen Verleumdern den Wind aus den Segeln.
    ist, aber nicht dazu steht
  • Abkürzung für Männer, die SexSex
    Es gibt beim schwulen oder lesbischen Sex nichts, was nicht auch unter Heterosexuellen stattfinden würde. Nur die Vorlieben für die einzelnen Spielarten sind statistisch etwas unterschiedlich verteilt. Sexualwissenschaftliche Befragungen ermittelten bei Lesben in der Tat ein besonders hohes Maß an "sexueller Zufriedenheit". Lesben legen meist großen Wert auf die Verbindung von Sex, Zärtlichkeit und Intimität. "Anonymer Sex" und rascher Partnerinnenwechsel sind bei Lesben eher selten. Schwule erweisen sich dagegen als "echte Kerle". Sie haben im Durchschnitt mehr Sexualpartner als Hetero-Männer. In der schwulen Subkultur gilt häufiger Wechsel der Sexpartner nicht als anstößig.
    mit Männern haben
  • Abkürzung für Schwule, die keinen SexSex
    Es gibt beim schwulen oder lesbischen Sex nichts, was nicht auch unter Heterosexuellen stattfinden würde. Nur die Vorlieben für die einzelnen Spielarten sind statistisch etwas unterschiedlich verteilt. Sexualwissenschaftliche Befragungen ermittelten bei Lesben in der Tat ein besonders hohes Maß an "sexueller Zufriedenheit". Lesben legen meist großen Wert auf die Verbindung von Sex, Zärtlichkeit und Intimität. "Anonymer Sex" und rascher Partnerinnenwechsel sind bei Lesben eher selten. Schwule erweisen sich dagegen als "echte Kerle". Sie haben im Durchschnitt mehr Sexualpartner als Hetero-Männer. In der schwulen Subkultur gilt häufiger Wechsel der Sexpartner nicht als anstößig.
    haben
  • Jemand, der mehr SexSex
    Es gibt beim schwulen oder lesbischen Sex nichts, was nicht auch unter Heterosexuellen stattfinden würde. Nur die Vorlieben für die einzelnen Spielarten sind statistisch etwas unterschiedlich verteilt. Sexualwissenschaftliche Befragungen ermittelten bei Lesben in der Tat ein besonders hohes Maß an "sexueller Zufriedenheit". Lesben legen meist großen Wert auf die Verbindung von Sex, Zärtlichkeit und Intimität. "Anonymer Sex" und rascher Partnerinnenwechsel sind bei Lesben eher selten. Schwule erweisen sich dagegen als "echte Kerle". Sie haben im Durchschnitt mehr Sexualpartner als Hetero-Männer. In der schwulen Subkultur gilt häufiger Wechsel der Sexpartner nicht als anstößig.
    als Muskeln hat

Antwort:   Abkürzung für die Bezeichnung Männer, die SexSex
Es gibt beim schwulen oder lesbischen Sex nichts, was nicht auch unter Heterosexuellen stattfinden würde. Nur die Vorlieben für die einzelnen Spielarten sind statistisch etwas unterschiedlich verteilt. Sexualwissenschaftliche Befragungen ermittelten bei Lesben in der Tat ein besonders hohes Maß an "sexueller Zufriedenheit". Lesben legen meist großen Wert auf die Verbindung von Sex, Zärtlichkeit und Intimität. "Anonymer Sex" und rascher Partnerinnenwechsel sind bei Lesben eher selten. Schwule erweisen sich dagegen als "echte Kerle". Sie haben im Durchschnitt mehr Sexualpartner als Hetero-Männer. In der schwulen Subkultur gilt häufiger Wechsel der Sexpartner nicht als anstößig.
mit Männern haben. Sie wird oft in wissenschaftlichen Artikeln und Studien zum Thema HIVHIV
Abkürzung für engl. Human Immunodeficiency Virus = menschliches Immunschwächevirus, das einige Jahre später zur Immunschwächekrankheit AIDS führt. Siehe auch AIDS
- und AIDSAIDS
(engl.): Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome, dem 1981 erstmals beschriebenen erworbenem Immunschwächesyndrom. Schwule Männer sind in Deutschland nach wie vor am stärksten von AIDS betroffen. Viele Schwule engagieren sich ehrenamtlich in der AIDS-Arbeit, in AIDS-Hilfen,  bei Pflegediensten und in der Spendensammlung für AIDS-Projekte. Dennoch ist AIDS keine "Schwulenkrankheit". Die Homosexuellen bilden zwar in Nord- und Westeuropa die Hauptbetroffenengruppe. In anderen Regionen sieht die Lage bei AIDS ganz anders aus. Beispiel Afrika südlich der Sahara: Dort ist der heterosexuelle Geschlechtsverkehr der bei weitem wichtigste Übertragungsweg.  
-Prävention benutzt.

5. Frage:

In wie vielen der 27 EU-Staaten können Homosexuelle eine staatlich anerkannte Lebensgemeinschaft (Homo-Ehe) eingehen?

  • in keinem EU-Staat
  • in allen 27 EU-Staaten
  • in 5 EU-Staaten
  • in 13 EU-Staaten

Antwort:   In 13 EU-Staaten können Homosexuelle ihre Partnerschaft rechtlich anerkennen lassen. 14 Staaten haben bisher noch keine Partnerschaftsgesetze für Homosexuelle.

6. Frage:

Für welche der folgenden Tierarten ist noch KEIN homosexuelles Liebesleben nachgewiesen worden?

  • Delphin
  • Koala
  • Pinguin
  • Regenwurm

Antwort:   Bei Delphinen, Koalas und Pinguinen ist homosexuelles Liebesleben nachgewiesen worden. Regenwürmer sind weder hetero- noch homosexuell, sondern Zwitter.

7. Frage:

Welche Farbe bezeichnet im Russischen auch „schwulschwul
Von schwül = drückend warm. Zunächst abschätzige Bezeichnung für "homosexuell", heute positiv verwendete Selbstbezeichnung von Homosexuellen. "Ich bin schwul und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit 2001 bei seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten mutig und selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Damit nahm er möglichen Verleumdern den Wind aus den Segeln.
“?

  • gelb
  • rosa
  • himmelblau
  • grün

Antwort:   Das russische Wort für „himmelblau“ oder „hellblau“ (goluboj) bedeutet auch „schwulschwul
Von schwül = drückend warm. Zunächst abschätzige Bezeichnung für "homosexuell", heute positiv verwendete Selbstbezeichnung von Homosexuellen. "Ich bin schwul und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit 2001 bei seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten mutig und selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Damit nahm er möglichen Verleumdern den Wind aus den Segeln.
“. Es wird als Selbstbezeichnung verwendet, ähnlich wie „schwulschwul
Von schwül = drückend warm. Zunächst abschätzige Bezeichnung für "homosexuell", heute positiv verwendete Selbstbezeichnung von Homosexuellen. "Ich bin schwul und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit 2001 bei seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten mutig und selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Damit nahm er möglichen Verleumdern den Wind aus den Segeln.
“ im Deutschen aber auch als Schimpfwort.

8. Frage:

Was ist eine Eingetragene LebenspartnerschaftLebenspartnerschaft
Im Jahr 2001 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die sogenannte Eingetragene Lebenspartnerschaft eingeführt. Nun können auch zwei Menschen des gleichen Geschlechts eine eheähnliche Lebenspartnerschaft gründen. Die Lebenspartner sind in einigen, aber nicht allen Punkten rechtlich der Ehe gleichgestellt. Das Gesetz geht auf die Initiative des Bundestagsabgeordneten Volker Beck (LSVD-Vorstand und Bündnis90/Die Grünen) zurück. Bisher haben ca. 2 % der homosexuellen Paare eine Lebenspartnerschaft begründet. Heute haben viele Staaten noch weitergehende rechtliche Regelungen. In Spanien, Belgien, den Niederlanden und Kanada gibt es die Möglichkeit der Ehe für Homosexuelle. In Südafrika hat das Parlament ebenfalls die volle Gleichstellung homosexueller Partnerschaften beschlossen
?

  • eine LiebeLiebe
    Nahezu 60 % der Schwulen leben in einer festen Beziehung mit einem Mann. Bei Lesben ist der Trend zu festen Bindungen noch ausgeprägter. Zweidrittel der Lesben leben in Zweierbeziehungen. Eine Partnerin zu haben, steht bei den Wünschen fürs Leben ganz oben auf der Liste. Unter Schwulen und Lesben besteht eine ausgeprägte Tendenz, feste Freundschaften einzugehen. Ein beträchtlicher Teil der schwulen Paare versteht sich als monogam. Recht häufig findet man bei Männern aber auch den Typus der "offenen Beziehung", die Sexualkontakte neben dem festen Freund relativ undramatisch zulässt. In diesen Beziehungen legt man mehr Wert auf seelische denn auf sexuelle Treue.
    fürs ganze Leben
  • die rechtliche Anerkennung einer homosexuellen Partnerschaft
  • eine kleine Ehe für alle, die nicht heiraten wollen
  • die Segnung eines schwulen oder lesbischen Paares durch einen homosexuellen Priester

Antwort:   Die LebenspartnerschaftLebenspartnerschaft
Im Jahr 2001 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die sogenannte Eingetragene Lebenspartnerschaft eingeführt. Nun können auch zwei Menschen des gleichen Geschlechts eine eheähnliche Lebenspartnerschaft gründen. Die Lebenspartner sind in einigen, aber nicht allen Punkten rechtlich der Ehe gleichgestellt. Das Gesetz geht auf die Initiative des Bundestagsabgeordneten Volker Beck (LSVD-Vorstand und Bündnis90/Die Grünen) zurück. Bisher haben ca. 2 % der homosexuellen Paare eine Lebenspartnerschaft begründet. Heute haben viele Staaten noch weitergehende rechtliche Regelungen. In Spanien, Belgien, den Niederlanden und Kanada gibt es die Möglichkeit der Ehe für Homosexuelle. In Südafrika hat das Parlament ebenfalls die volle Gleichstellung homosexueller Partnerschaften beschlossen
ist die in Deutschland seit 2001 bestehende Möglichkeit der rechtlichen Anerkennung einer homosexuellen Beziehung. Die LebenspartnerschaftLebenspartnerschaft
Im Jahr 2001 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die sogenannte Eingetragene Lebenspartnerschaft eingeführt. Nun können auch zwei Menschen des gleichen Geschlechts eine eheähnliche Lebenspartnerschaft gründen. Die Lebenspartner sind in einigen, aber nicht allen Punkten rechtlich der Ehe gleichgestellt. Das Gesetz geht auf die Initiative des Bundestagsabgeordneten Volker Beck (LSVD-Vorstand und Bündnis90/Die Grünen) zurück. Bisher haben ca. 2 % der homosexuellen Paare eine Lebenspartnerschaft begründet. Heute haben viele Staaten noch weitergehende rechtliche Regelungen. In Spanien, Belgien, den Niederlanden und Kanada gibt es die Möglichkeit der Ehe für Homosexuelle. In Südafrika hat das Parlament ebenfalls die volle Gleichstellung homosexueller Partnerschaften beschlossen
ist in den meisten, aber nicht in allen Punkten rechtlich der Ehe gleichgestellt.